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Johann Elias Ridinger (1698-1767)

Abbildung Der Jagtbaren Thiere mit derselben angefügten Fährten und Spuhren, Wandel, Gänge, Absprünge, Wendungen, Widergängen, Flucht, und anderer Zeichen mehr mit vielem Fleiß, Zeit und Mühe nach der Natur gezeichnet, samt Einer Erklärung darüber. Verfertiget und heraus gegeben von Johann Elias Ridinger, Mahlern in Augspurg. Anno 1740.

Titelblatt (rückseitig mit einem „Vorbericht“ versehen) in Rot- und Schwarzdruck mit großer gestochener Vignette, 1 Blatt (Text), 23 Kupfertafeln (alle Tafeln sind unter Passepartouts montiert).

Großfolio (47,5 x 39 cm). Ganz-Pergament der Buchbinderei Rudolf Jäger (Bremen 1931) mit Rückentitel sowie einer Deckelvignette und 4 Schließbändern (eines davon verkürzt).

Zustand: Der Einband etwas fleckig/angeschmutzt. Am oberen Kapital leicht berieben/minimal beschädigt. Papier teilweise (zumeist in den Rändern) leicht stockfleckig (Titelblatt etwas stärker). Insgesamt ein gut erhaltenes Exemplar, der hier vorliegenden kompletten Folge dieser schönen Tierdarstellungen. – Georg August Wilhelm Thienemann (1781-1863), der Verfasser der Monographie „Leben und Wirken des unvergleichlichen Thiermalers und Kupferstechers Johann Elias Ridinger, mit dem ausführlichen Verzeichniss seiner Kupferstiche, Schwarzkunstblätter und der von ihm hinterlassenen grossen Sammlung von Handzeichnungen“ hält sie für eine „der werthvollsten Sammlungen unsers Künstlers“ (Thienemann 1856, S. 43).

Condition: The cover is a little bit stained/soiled. The upper capital slightly rubbed/minimally damaged. Paper partly (mostly in the margins) slightly foxed (title page a little more). All in all a well preserved copy, of the complete set of these fine animal depictions present here. – Georg August Wilhelm Thienemann (1781-1863), the author of the monograph “Life and Work of the Incomparable Animal Painter and Engraver Johann Elias Ridinger, with the detailed list of his engravings, black art sheets, and the large collection of hand drawings left by him” considers it “one of the most valuable collections of our artist” (Thienemann 1856, p. 43).

Die große Titelvignette zeigt einen Hundeführer mit dem „Leithund, welcher emsig eine Hirschspur verfolgt“ (ebd., S. 44). 20 der Tafeln (je circa 26 x 28 cm.) zeigen die unterschiedlichen Tiere in ihrem Habitat; auf ihnen sind die Fährten zudem in Naturgröße abgebildet. Auf den übrigen Tafeln sind Abbildungen von verschiedenen Fährten zu finden. Thienemann formuliert es so: „Die 20 ersten [Tafeln] enthalten einzelne jagdbare Thiere, mit ihren Fährten, letztere in natürlicher Grösse, die 3 letzten sind mit den Fährten unsrer hiesigen Jagdthiere in verschiedenen Stellungen besetzt“ (ebd.).

„Johann Elias Ridinger (* 15. Februar 1698 in Ulm; † 10. April 1767 in Augsburg) war ein deutscher Tiermaler, Kupferstecher, Radierer und Verleger. […] Er gründete in Augsburg einen eigenen Kunstverlag, in dem die meisten seiner Werke erschienen. […] Seine radierten Blätter, die sich auf etwa 1600 Stück belaufen, stellen die Tiere in charakteristischen Lebensmomenten und landschaftlichen Umgebungen dar. Alte Abdrucke der Blätter sind selten“ (Wikipedia).

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